Mein erster Sommer…

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sommer13Schatzsuche

Nach dem Urlaub kam auch der Sommer in Deutschland an. Frauli hatte ein Hobby, dass sich Geocaching nennt und wir sind viel in der Natur unterwegs gewesen. Es war immer lustig, wenn sich Frauli einfach irgendwo hingesetzt hat und wie eine Wilde gerechnet hat (sie kann nicht gut rechnen) oder irgendwelche Rätsel gelöst hat. Jedenfalls sind wir ganz schön in der Weltgeschichte rumgekommen. Ich war immer mit dabei und Frauli hat viele neue Routen ausprobiert. Es war immer interessant die neuen Strecken abzugehen und wir haben dann gemeinsam nach einem kleinen Plastikdöschen gesucht. Wenn ich es gefunden habe, war Frauli immer begeistert und es gab immer was zum Naschen, aber sie fand es doof, wenn ich das Abdeckmaterial (meistens Stöcke oder Tannenzapfen!) weggeschleppt habe. Ich liebe Tannenzapfen. Die sind einfach toll! Sie schwimmen, man kann sie gut tragen, sie lassen sich toll werfen und apportieren und superklasse zerlegen.

Die Schleppleine

Aber so hab ich die Welt kennengelernt und unheimlich viele andere Menschen und Hunde getroffen. Und irgendwie waren die meisten echt lieb zu mir. Was ich sehr doof fand, war dass ich immer an der Schleppleine bleiben musste. Frauli hat mir nicht getraut. Sie hat gemeint, ich geh „stiften“ und dann hat sie keine Kontrolle über mich. Muss sie immer Kontrolle über mich haben??? Ja, musste sie. War ja auch ganz gut so. Sie hat ja auf mich aufgepasst und wenn mir was komisch vorkam, bin ich gleich zu ihr gesaust. Bis auf dieses eine Erlebnis mit dem beißenden Zaun. Uiuiui, da war sie so sehr in Sorge. Aber das erzähl ich später. Erinnert mich dran!

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Das Klickteil

Im Garten war es sicher und dort durfte ich rumtoben, soviel ich wollte. Frauli immer mit dem Knipsding, Leckerchen und einem Ball dabei. Ach und das Klickteil… immer wenn ich was gemacht habe, was ihr gefiel, hat sie geklickt. Das hab ich schnell spitzgekriegt. Es gab immer nach dem Klick was leckeres zum Futtern. Das Klickteil war nun auch beim Gassi ein ständiger Begleiter und immer wieder – meistens wenn ich was erkundet habe – kam der Klick. Oh, wie ich mich gefreut habe.

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Anti-Giftköder-Training

Wir haben dann gerne zusammen was erkundet und da hab ich gemerkt, dass Frauli einen tollen Riecher für Leckerliebäume hat. Aber oh weh… wenn ich mal auf eigene Faust was leckeres gesucht hab, gab es immer Mecker und ein paar Mal haben besonders gut riechende Leckereien, die im Gebüsch liegen, ganz entsetzlich geschmeckt und das hat sooooo gebrannt und einen Durst hab ich gekriegt. (Erklärung von Frauli: Zum Training, damit Shiva keine Giftköder frisst habe ich präparierte Fleischbällchen ausgelegt, die mit Tabasco gefüllt waren. Lieber mal nen Hund mit Dünnpfiff, als nen toten Hund. Sie frisst nichts!, was nicht nach mir riecht, nimmt von keinem Fremden was an, wenn ich nicht okay sage oder es ihr gebe und nimmt unterwegs nix auf).

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Zelten in der Hitze

Dann kam ein Tag an dem Frauli ein großes grünes Zelt, meine lila Box und viele andere Sachen in ihr Auto (damals noch das rote mit den schwarzen Punkten) eingeladen hat. Mich in meine Autobox und ab ging es nach Emmendingen. Da haben wir ein ganzes Wochenende gezeltet und viele lustige Spiele gemacht. Ich habe sehr viele neue Hunde kennengelernt und hab ganz toll mit denen im Wasser rumgetollt. Da war ich auch total lieb zu allem und jedem. Aber puh… da war es ganz schön heiß. Wir hatten bestimmt 40 Grad. Ich mein, ich mag es ja warm, aber das war doch ein bissel viel.

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Schwimmen nein – Plantschen ja

Hund kann es kaum glauben, aber ich wollte anfangs tatsächlich nicht schwimmen. Klar, bin ich auch ins Wasser und hab rumgetollt, aber geschwommen bin ich nicht. Das war echt gruselig für mich, wenn ich den Boden unter den Pfoten verloren habe. Ich hab tatsächlich über ein Jahr gebraucht, bis ich dann schwimmen gegangen bin.

 

Veränderungen und meine Freunde

Im Sommer haben wir auch mal eine andere Wohnung angeguckt. Frauli hat mit mir bei ihren Eltern gewohnt, da war ich dann den ganzen Tag, wenn Frauli arbeiten war. Sie wollte aber wieder ihre eigenen vier Wände haben (was auch immer das heißt). Dazu aber später.

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Jeden Samstag waren wir auf dem Hundeplatz. Zuerst bei den Welpen und dann bin ich zu den Junghunden gewechselt. Seit ich in der Welpengruppe war, bin ich mit Loki, einem Whippet, eng befreundet. Wir beide verstehen uns einfach toll.

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Meine allerbeste Freundin ist die Espe. Mit ihr kann man so schön rumtollen. Leider kann sie nicht jeden Samstag kommen, weil ihr Frauli sich noch um die Rentnergang kümmern muss und die sind nicht immer fit genug.

So, dann geh ich mal was Futtern. Vielleicht berichte ich nachher gleich weiter.

Flausch und Umpfötel

Shiva Wuschelmädchen

Einfach lostipseln... aber bitte lieb sein ;)