Maxx und Lucca Ein Hund ist nicht genug

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Wir sind das neue Autoren-Duo und wollen euch mit unseren Geschichten tierisch unterhalten.

Ich, der Maxx, bin ein schwarzer Labbimix und vier Jahre jung. Und ich, der Lucca, bin ein Jahr alt und das Kind einer rumänischen Straßenhündin.

In unserem Rudel leben noch unser Fotografenherrchen Matthias sowie unsere Tippse Elke. Wir wohnen in der Nähe von Heilbronn im schönen Schwabenländle. Da wir so viel angestellt haben, müssen wir unser Futter jetzt selbst verdienen. Wir wünschen euch viel Spaß, mit unserem Erstlingswerk. Und immer dran denken – schlimmer geht immer! Auszug aus unserem Buch „Ein Hund ist nicht genug“

Maxx und Lucca: Auf dem Hasenfeld da kann Hund etwas erleben!

Eines Morgens sind wir auf das Hasenfeld gefahren. Darüber braucht ihr euch nicht zu wundern, bei uns haben alle Felder so komische Namen. Auch die Hasen heißen bei unseren Rudelmitgliedern nicht einfach Hasen, so wie es bei normalen Menschen üblich ist, sondern Ostern. Der Alltag begann und wir mussten mit Frauchen sehr oft alleine Gassigehen. Sie dankt jedem Tag dem Erfinder der Joggingleine, denn so hatte sie für den Dicken, wie ich in heimlich nannte, beide Hände frei. Fröhlich gingen wir beide Hunde unserer Wege, nur Frauchen zerrte schimpfend an uns herum.
Als sie sich bückte, um meine Hinterlassenschaft in einer Tüte zu entsorgen, passierte es. Maxx sah plötzlich zwei Ostern die ihn lauernd und blutrünstig anschauten. Das konnte er sich nicht gefallen lassen und wollte ihnen hinter her rennen. Ihr ahnt es, auch diesmal hatte Maxx sein Frauchen noch an der Leine hinten dran. Erst hatte sie nur eine leichte Schräglage, aber bei Maxx seinen fast vierzig Kilos und einem serienmäßig eingebauten Vierpfotenantrieb, fiel sie dann doch noch recht schnell in die Seitenlage. Ich machte einen Sprung zur Seite und nur meinem reaktionsschnellem Verhalten, ist es zu verdanken… das Klein Lucca jetzt nicht platt ist.
CScoverblogMaxx warf noch einen kurzen Blick auf uns und als er kein Blut sah, setzte er die Verfolgung der Tiere fort. Als er die Hasen fast erreicht hatte, teilten die sich auf.
Er musste sich blitzschnell entscheiden, welchen von den beiden Ostern er verfolgen wollte. Mittlerweile hatte sich Frauchen von dem Schreck erholt und stand wieder gerade. Ich kann euch bellen, die war ganz schön sauer auf den Maxx. Sie wedelte heftig mit den Armen rief zweimal „Maxx kehr um“ und was sahen meine Welpenaugen, er drehte um und rannte mit einem enttäuschtem Blick auf uns zu. Und was macht Frauchen, die macht doch tatsächlich eine Leckerliparty mit uns. Da hat Maxx aber noch einmal Glück gehabt, dass sie die Waldorfmethode angewendet hat. Ihr kennt das noch nicht? Wenn ein Hund freiwillig zurückkommt, dann muss sich euer Zweibeiner ganz arg darüber freuen. Wenn ich ein großer Lucca bin, werde ich auch ein erfolgloser Hasenjäger und lade alle meine Hundekumpels zur Party ein…

Euer Maxx und der Lucca

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