12 Comments

  1. Ein super Beitrag, den ich zu 100% so unterschreiben kann. Queen ist ein Hund mit einer ganz schweren Welpenzeit. Püppi hatte eine tolle Welpenzeit mit viel Erfahrungen und tollen Erlebnissen. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein.
    Probleme in der Prägephase kommen immer mal wieder hoch. Aber ich bin mir sicher, dass ihr das im Griff habt 🙂
    Bei dem Absatz mit den Kindern musste ich sehr schmunzeln 🙂 Kenn ich nur zu gut 🙂

    • Dankeschön. Ich hatte schon länger so was in der Art im Kopf, aber das ganze in Worte zu fassen ist schwer.
      Ich wusste gar nicht, das Queen auch so eine doofe Vergangenheit hatte. Knuddel sie mal vorsichtig von mir.

      Flauschige Grüße
      Sandra & Shiva

      • Queen kam erst mit vier Monaten zu mir. Mit 7 Wochen kam sie schon von der Mutter weg und verbrachte die folgenden Wochen mit ihrem Bruder in einem gefliesten dunkeln Raum. Nur zwei Mal am Tag kamen sie für ungefähr eine Stunde raus. Sie haben immer die gleiche Person gesehen und kamen von dem verlassenen Hof nicht runter. Ihr Bruder wurde nach kurzer Zeit nach Amerika verkauftn. Dann war sie noch einige Wochen alleine bis sie zu mir kam. Alle Menschen, alle Hunde und alles andere war gruselig und beängstigend. Du kannst es dir ja sicher vorstellen…

  2. Danke für deinen tollen Artikel. Und ich stimme dir zu 100 % zu. Gerade Mütter mit ihren Kindern rauben mir auch oft den letzten Nerv. Charly mag es einfach nicht, wenn ihn jemand plötzlich am Kopf streichelt. Obwohl er eine tolle Welpenzeit hatte, mag er es einfach nicht, von fremden Leuten angestascht zu werden. Deine Worte sind mir ein kleiner Trost, dass es nicht nur uns so geht.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

    • Hallo ihr zwei,

      ja, ich bin nun voll von mir ausgegangen. Natürlich können auch Hunde mit der perfekten Vergangenheit einfach vom Charakter so sein, dass sie es nicht ausstehen können. Es ist auch so ne Unsitte, dass jedem Hund immer auf den Kopf gepatscht werden muss. Ich würde es auch nicht mögen, wenn mich ein wildfremder Mensch auf den Kopf tatscht. Dem würde ich nicht nur nette Dinge sagen.
      Lass den Kopf nicht hängen. Dein Charly ist ein toller Hund. Ihr beide findet euren Weg.

      Flauschige Grüße
      Sandra & Shiva

  3. Toll geschrieben. Das kann ich mit Enki und Luna auch sofort unterschreiben! Letztens habe ich mit Luna in der Fußgängerzone trainiert und eine Mutter quieckte zusammen mit ihrer Tochter „Wie niedlich!“ Ich warnte sie Luna nicht zu nahe zu kommen, sie würde beißen. Die Mutter meinte “ Ach was, die doch nicht. Die sieht doch so süß aus.“ und schob ihre Tochter in Lunas Richtung. Luna schnappte genau in dem Moment, als ich sie am Geschirr hochhob und mich mit ihr weg drehte. Daher erwischte sie glücklicherweise nur Luft. Die Mutter: “ Die Töle ist ja gefährlich! Meine Tochter wollte doch nur knuddeln!“
    Mir fehlten einfach die Worte.

    • Oh ja… und wehe Luna hätte sie erwischt! Dann hättest du mit allem rechnen müssen. Bis hin zur Anzeige und Wesenstest. So kommt ein ganz normaler – unsicherer – Hund an den Pranger, nur weil die Menschen meinen, sie wissen es besser und der Hund MUSS es ertragen. Zum Glück hast du rechtzeitig reagiert.

Einfach lostipseln... aber bitte lieb sein ;)